Open Source mit Verantwortung
Digitale Souveränität, die im Alltag funktioniertWenn Sie IT-Lösungen für Ihre Verwaltung beschaffen, stellen sich oft die gleichen Fragen:
Behalten wir die Hoheit über unsere Daten?
Binden wir uns langfristig an einen Anbieter?
Was passiert, wenn wir wechseln wollen - oder müssen?
Können wir diesem System in 5 oder 10 Jahren noch vertrauen?
Kurz: Ist das eine verlässliche Lösung für unsere digitale Infrastruktur?
Die Antwort liegt nicht nur in Open Source. Open Source gibt Ihnen Transparenz und vermeidet Lizenzfallen – aber das allein macht Sie noch nicht souverän. Denn Code hilft wenig, wenn Sie ihn nicht betreiben, warten oder anpassen können. Wenn Sicherheitsupdates fehlen. Wenn niemand dafür sorgt, dass die Lösung mit neuen Anforderungen Schritt hält.
Für echte Souveränität braucht es mehr: professionellen Betrieb, offene Standards und die Freiheit zu wechseln.
Unsere Überzeugung: „Public Money? Then Public Code!“
Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen, wie CIVORA das umsetzt

Unser Open Source Ansatz
In Zeiten knapper Kassen kann es sich keine Stadt leisten, das Rad neu zu erfinden. Unser Open-Source-Ansatz macht durchdachte, nutzerfreundliche Lösungen für alle Kommunen verfügbar.

Managed Open Source
Open Source ist die Basis – praktikabel wird es durch verlässliche Ansprechpartner, stabile Software und schnellen Support. Das ist Managed Open Source – dafür übernehmen wir die Verantwortung.

Digitale Souveränität & Unabhängigkeit
Ihre Daten gehören Ihnen. Sie können technisch jederzeit wechseln. Offene Standards ermöglichen Zusammenarbeit mit anderen Systemen und Kommunen.
Was ist Open Source bei CIVORA?
Offener Code, für den wir die Verantwortung übernehmenCIVORA ist Open Source. Das bedeutet für Sie:
Sie können den Code einsehen, prüfen und anpassen
Keine Lizenzgebühren für die Software
Sie können zu einem anderen Dienstleister wechseln oder selbst betreiben
Wenn Sie CIVORA anpassen, müssen diese Änderungen ebenfalls als Open Source veröffentlicht werden - mit DKSR als ursprünglichem Lizenzgeber. Das schützt die Offenheit für alle.

Was wir veröffentlichen
Komponente | Lizenz | Ihre Vorteile |
CIVORA CORE (zentraler Data Hub) | Open Source (AGPL-3.0) | Keine Lizenzgebühren, volle Code-Transparenz, kein Vendor Lock-in |
CIVORA Urbane Datenplattform (Echtzeit-Datenverarbeitung & IoT) | Open Source (AGPL-3.0) | Andere Systeme anbinden, eigene Erweiterungen entwickeln, flexibel anpassen |
CIVORA Module & Funktionen
| Open Source (Lizenzen der Urheber der Module) | Bewährte Technologien nutzen, von Community-Entwicklungen profitieren, erleichtert Migration zu anderen Plattformen, die gleiche Komponenten verwenden |
Module aus Förderprojekten (z.B. Modellprojekte Smart Cities) | Open Source (AGPL-3.0) | Mit öffentlichen Geldern entwickelt – für alle nutzbar und anpassbar |
API-Dokumentation & Beispiel-Konfigurationen | öffentlich verfügbar | Volle Transparenz über Schnittstellen – keine versteckten Einschränkungen |
Was wir (noch) nicht veröffentlichen
Komponente | Warum nicht? | Für Sie bedeutet das |
Installations-Automatisierung (z. B. Helm-Charts & Betriebsartefakte) | Der Betrieb urbaner Datenplattformen ist komplex. Helm-Charts ohne Kontext können zu unsicheren Produktivumgebungen führen. | Sie erhalten eine sicher eingerichtete Plattform – wir kümmern uns um die komplexe Installation und Konfiguration. Wollen Sie selbst installieren? Wir zeigen Ihnen, wie es sicher geht. |
Kundenspezifische Konfigurationen | Aus Sicherheitsgründen – Zugangsdaten, spezifische Einstellungen, individuelle Integrationen gehören nicht auf öffentliche Plattformen | Sie bekommen selbstverständlich vollen Zugriff auf Ihre Konfigurationen – nur eben nicht öffentlich |
Bestimmte Premium-Module | Wir entwickeln strategische Innovationen, die dafür sorgen, dass CIVORA nutzerfreundlich und leistungsfähig ist. Diese finanzieren wir aus Eigenmitteln. Um 1:1-Kopien durch Wettbewerber zu verhindern, halten wir diese zeitlich befristet zurück. | Für Sie entstehen daraus keine Lizenzgebühren! |
Partner-Module | Spezialalgoritmen oder Modelle von Partnern, die CIVORA Use Cases unterstützen, können wir aufgrund von Lizenzvereinbarungen nicht veröffentlichen. | Sie profitieren von innovativen Lösungen unserer Partner, ohne sich um komplexe Lizenzierungen kümmern zu müssen. |
Kundenfinanzierte Spezialentwicklungen | Das ergibt sich aus dem Vertragsrecht – sie wurden exklusiv von einzelnen Kund*innen bezahlt und gehören diesen. | Sobald sie ins Standard-Produkt einfließen, werden sie Open Source. |
Auf einen Blick
Ist unser Open Source Ansatz vergabekonform? Ja!
AGPL-3.0 Lizenz
ist vom ITZBund anerkannt – volle TransparenzKeine Lizenzgebühren
wir finanzieren wir uns über Services, Beratung, Projekte und strategische PartnerschaftenCode einsehbar
Bei OpenCoDE – volle TransparenzDatensouveränität & Unabhängigkeit
Ihre Daten gehören Ihnen. Offene Standards und Formate garantieren: jederzeit exportierbar, technisch können Sie jederzeit wechselnManaged Open Source
Damit Open Source wirklich funktioniertOpen Source allein löst keine Herausforderungen: Wer kümmert sich um Betrieb, Wartung, Sicherheit und Weiterentwicklung? Kommunen haben nur in Ausnahmefällen die Ressourcen dafür.
Was Kommunen neben digitaler Souveränität brauchen, um von einer Software wirklich zu profitieren:
- Verlässliche Ansprechpartner – keine Verweise auf Communities oder Gremien
- Professionelle Wartung – kontinuierliche Updates
- IT-Sicherheit & Monitoring – schnelle Reaktion auf Sicherheitslücken
- Ganzheitliche Begleitung – Beratung, Schulung, Strategie
- Stabile, gewartete Software – keine Beta-Versionen
- Schneller Support – professionell und mit Service Level Agreements
- Schnelle Entscheidungen – keine langwierigen Gremienabstimmungen
- Nutzerfreundliche Software – intuitiv, auch für Einsteiger

Digitale Souveränität und Unabhängigkeit
Open Source allein garantiert keine Unabhängigkeit. Ein Beispiel aus der Praxis: Wir werden oft gefragt, Eigenentwicklungen von Städten in CIVORA zu integrieren. Das scheitert häufig: Die Lösungen sind zu spezifisch programmiert, nutzen keine Standards und lassen sich nicht übertragen.
Das Problem: Die Kommune bleibt abhängig vom ursprünglichen Entwickler – trotz Open Source.
Was digitale Souveränität wirklich braucht:
Professionellen Betrieb
Damit die Software stabil läuft, nutzerfreundlich ist und kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Offene Standards & Interoperabilität
Damit Sie mit anderen Systemen zusammenarbeiten, Daten austauschen und jederzeit exportieren können.
Wechselfreiheit
Damit Sie technisch jederzeit wechseln können und anbieterunabhängig bleiben.
Im Folgenden erklären wir, wie offene Standards und Wechselfreiheit
technisch funktionieren.
Offene Standards und Interoperabilität als Fundament
Damit Lösungen übertragbar sind und Kommunen zusammenarbeiten können- Europäische Metadaten-Standards nach DCAT-AP – Ihre Daten sind für andere Systeme und Kommunen lesbar und nutzbar
- Offene Schnittstellen (APIs nach gängigen Standards) – Sie können CIVORA mit Ihren bestehenden Systemen verbinden
- Gängige Datenformate (CSV, JSON, GeoJSON) – Ihre Daten sind jederzeit exportierbar und in anderen Tools nutzbar
- Bewährte Open-Source-Tools – Etablierte, gut dokumentierte Software statt experimenteller Lösungen
- Konform mit gängigen Daten-Standards (NGSI-LD, OGC)


Wechselfreiheit
So funktioniert's- Alle Rohdaten und verarbeitete Datensätze – in offenen Formaten (CSV, JSON, GeoJSON)
- Metadaten und Katalog-Einträge – standardkonform (DCAT-AP)
- Use Cases und Analysemodelle – als Code übertragbar (Python, Jupyter Notebooks)
- Dashboard-Code und Visualisierungen – übertragbar in andere Tools (z.B. Grafana, Superset)
- API-Dokumentation und Schnittstellen – Definitionen für Ihre Eigenentwicklungen
- Nutzer-Konfigurationen und Berechtigungsstrukturen - dokumentiert

Das ist echte digitale Souveränität: nicht nur Zugriff auf Quellcode, sondern volle Portabilität von Daten, Dashboards und Konfigurationen. Sie können alles jederzeit mitnehmen - zu einem anderen Anbieter, in eine eigene Infrastruktur oder in ein neues Projekt.


